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Freiwilligenarbeit von Juniorentrainern in Fussballclubs

"Wer sind die Trainer in Juniorenabteilungen von Fussballclubs?"

Für seine Abschlussarbeit im Studium an der Sporthochschule Magglingen hat Thomas Hättenschwiler die 134 Juniorentrainer in den Fussballclubs Pfäffikon ZH, Oerlikon-Polizei, Richterswil, Wallisellen und Ellikon / Marthalen befragt, die zusammen 1634 Junioren trainieren. Ihr freiwilliger Arbeitseinsatz entspricht etwa 26 100%-Stellen. Die Ergebnisse sind höchst interessant und sind ein Anstoss dafür, die Aus- und Fortbildung der Juniorentrainer von Verbands- und J+S-Seite zu überprüfen.

Wieso engagieren sie sich und was gefällt ihnen an dieser Aufgabe?
Das waren meist mehrere Gründe. Bei etwa 100 ist es die Liebe zum Fussball, etwa 90 geben an, dass ihnen die Arbeit mit Kindern Spass macht, etwa 50 schätzen die Zusammenarbeit im Trainerteam. Etwa gleichviele haben das Traineramt übernommen, weil die eigenen Kinder Fussball spielen, und jeder Siebte fühlt sich dem Club gegenüber verpflichtet.

Wie wird man zum Traineramt vorbereitet? Die Hinführung beginnt bei den Junioren: etwa 40% aller Trainer waren Captain ihrer Juniorenmannschaft, jeder Dritte war bei Spielen von Jüngeren als Schiedsrichter eingesetzt, 25% durften bereits Teile des Trainings gestalten.

Wann wird man Trainer? Es gibt mehrere unterschiedliche Zugänge. 37 Personen sind mit 15-20 Jahren ins Traineramt eingestiegen. Zwischen 21-35 Jahren haben 55 Personen begonnen. Zwischen 36-50 Jahren haben 40 Personen, meist Eltern oder Grosseltern von Junioren, eine Leitungsverantwortung übernommen. Man müsste diese Zugänge zum Traineramt noch genauer analysieren und überlegen, ob die jetzigen Ausbildungsformen dieser Realität noch entsprechen.

Wir danken Thomas Hättenschwiler für seine Arbeit, den befragten Trainern/innen und Clubverantwortlichen für ihr Mithilfe und allen im FVRZ engagierten Trainern für ihren alltäglichen Einsatz im Juniorenbereich.

» Bachelorarbeit zum Downloaden

(Quelle SFV vom 11.8.2010)